Angekommen in Barcelona
28. August 2008
Am Dienstag abend um Punkt 17:00 sind wir in Barcelona angekommen. Wir waren mit Dario verabredet, der uns den Schlüssel zu Max’ neuer Wohnung gegeben hat. Als die Orgel und alle anderen Sachen ausgeladen waren, sind wir 300 Meter weiter zu Dominiks Wohnung gefahren, um dort alles auszuladen und von den ersten WG-Mitbewohnern in Empfang genommen zu werden.
Hier, in der C/ Valencia, wohnt Dominik zusammen mit 3 Spaniern zusammen. Marta, Bàrbara und Dani sind ebenfalls Studenten und haben ihn sehr herzlich in Empfang genommen. Die Wohnung ist sehr hell und für studentische Verhältnisse sauber. Jedoch ist es ohne Ventilator kaum auszuhalten.
In Max’ Wohnung ist es zur Zeit noch ziemlich leer, seine Mitbewohner Biel und Bàrbara sind noch unterwegs und kommen erst Mitte September. In diesem Altbau in der C/ de Vilamarí ist es sehr geräuschvoll, immer hört man ein Radio, sich unterhaltende Menschen oder Geklapper von Geschirr. Da die Küche, das Bad, der Flur, das Esszimmer und Max’ Zimmer ein Fenster zu einem großen Schacht in der Mitte des Hauses haben, riecht es zur Essenszeit nach Knoblauch und Gebratenem.
Die ersten Stunden in Barcelona waren sehr aufregend. Nachdem wir es geschafft haben ohne größeren Schaden durch den höllischen 6-spurigen Großstadtverkehr zu unseren Adressen zu finden haben wir, nachdem Ausladen, das Auto (unbeschadet) in einer Parkgarage untergestellt. Die Zimmer wurden eingerichtet und dann gings ab ins Bett.
Am nächsten Tag wollten wir in unseren Flip Flops die „nähere“ Umgebung erkunden, daraus wurden dann mehrere Stunden bis wir so gegen 20 Uhr erschöpft zu Hause ankamen. Abends haben wir Oscar und seine Freundin getroffen, die uns einen festen Stellplatz vermietet haben.
Zur ortstypischen Essenszeit (also gegen 22.30 Uhr) sind wir nochmal losgezogen, um in Parc de la Ciutadella ein Jazzkonzert des Jordi Matas Orgel-Trio zu hören.
So vergehen unsere ersten Tage. Wir haben uns noch nicht an die Hitze gewöhnt, auch die Menschenmassen am Strand von Barceloneta und die penetranten Verkäufer, die einem Bier, Cola oder Massagen verkaufen wollen, sind noch neu für uns. Die ersten sprachlichen Hürden sind genommen, aber weil alles, z.B. im Supermarkt, zweisprachig geschrieben ist, weiß man nicht, ob man jetzt Catalàn oder Castellano lernen soll. Am 01. September beginnt unser Sprachkurs, der wahrscheinlich die ersten Probleme beheben sollte.











Holá, que tal muchachos!!
(Griaß Eich, Buam)
Super que as arrivado bien!!
(Suuupa, dass guat okumman seids)
Necesitamos sol. Donde está el paquete?
(Mia hobn a scheiß Wetta. Wo bleibts Packal mit da Sunn?)
Ajo vuele mejor que pippi.
(Knoblauch-G’ruch von untn is bessa ois Urin von obn)
Hasta luego, muchachos!!!
(Mochts es guat und gfreits eich übas Lebn, bis boid amoi!!!)